Fotosicherung im Urlaub

Jippieh, die Inzidenzen sinken und die Wahrscheinlichkeit, dass wir unseren – bereits im letzten Jahr gebuchten – Urlaub antreten können steigt beträchtlich. Jetzt habe ich natürlich angefangen mir Gedanken zu dem Thema Fotosicherung im Urlaub zu machen. Nicht unbedingt, weil ich fürchte, dass mein Equipment baden geht (dass ich mir bereits um das Überleben der Kamera auf unserem Schlauchboot beträchtliche Gedanken gemacht habe, könnt ihr hier nachlesen.) sondern eher, weil ich nicht zuhause ankommen möchte und dann feststelle, dass die Speicherkarte, mit der ich alle Fotos gemacht habe, leer oder nicht mehr lesbar ist.

Aufgrund der Empfehlung eines Arbeitskollegen – der ich auch noch immer folge – nutze ich – nach wie vor – relativ kleine Speicherkarten mit 64GB, die ich regelmäßig „durchtausche“. Ich wechsle also die Speicherkarte in der Kamera gegen eine Speicherkarte aus dem Speicherkartenetui aus.

Dennoch möchte ich gerne – ohne, dass ich einen richtigen Fotoworkflow aufbaue – meine Fotos relativ einfach sichern.

Wie ich mir die Lösung vorstelle

Dazu habe ich mir nun folgendes überlegt:

Router mit Stromkabel (orange) und USB-Stick im USB-Port als Simulation für die Spätere USB-Festplatte.

Im Endeffekt sieht die Konstruktion so aus, nur, dass statt dem USB-Stick (unter dem orangenen Kabel) dann die externe Festplatte ihren Platz findet.

Über den Total Commander kann ich auf die Daten auf einer – am Mini-Router hängenden – Festplatte zugreifen und auch Daten dort ablegen. Zusätzlich kann ich über den Total Commander auch auf meine – mit dem USB-to-USB-C-Adapter am Tablet hängende Canon EOS77D zugreifen und somit die Fotos von dort auf die Festplatte am Mini-Router kopieren.

Bei der externen Festplatte habe ich mich für die SanDisk Extreme PRO Portable SSD externe SSD 2 TB entschieden, da diese das beste Preis/Leistungsverhältnis bei den stabileren SSDs zu bieten scheint.

Total Commander einrichten

Für den Total Commander muss man sich noch das LAN-Plugin (von dieser Seite) herunterladen und installieren, damit man auf die Freigabe des Mini-Routers zugreifen kann.

Die Einrichtung des Plugins, das als zusätzliche Datenquelle im Total Commander auftaucht, ist denkbar einfach.

Ihr gebt dem „Server“ einen Namen (hier: test) und könnt dann – in dem oben gezeigten – Fenster die Verbindungsdaten eintragen. Die vorbelegten Optionen sind soweit OK.

Der Benutzer heißt bei den GL-Inet-Geräten in der Regel „root“ und das Passwort ist das, das ihr für die Konfigurationsoberfläche verwendet.

Änderungen könnt ihr – entsprechende der GL-Inet-Dokumentation natürlich vornehmen.

Nach dem Urlaub

Wenn ich dann aus dem Urlaub zurück bin, werde ich alle Fotos auf der Festplatte sichten und entsprechend aussortieren und brauche mir – hoffentlich – über defekte SD-Karten keine Gedanken machen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.